Die Misshandlungsvorwürfe in der Bad Oeyenhauser Behinderteneinrichtung müssen rückhaltlos aufgeklärt werden!

Pressemitteilung des Netzwerk Menschen mit Behinderungen der CDU NRW

11.01.2021, 20:49 Uhr

Heute hat uns die äußerst verstörende Nachricht erreicht, dass die Staatswanwaltschaft gegen 145 Mitarbeiter einer Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen ermittelt. Der Vorwurf: Misshandlung von Bewohnern der Einrichtung "Wittekindshof". In einigen Fällen steht sogar der Einsatz von Reizgas gegen die Heimbewohner im Raum.


"Ich bin erschrocken über die heutige Nachricht, dass es in der Bad Oeyenhauser Behinderteneinrichtung Wittekindshof zu Misshandlungen von Bewohnern gekommen sein soll. Dieses ist unhaltbar und darf auf gar keinen Fall vorkommen. Gerade Menschen mit Behinderungen sind in besonderer Weise schutzbedürftig. Sie und ihre Angehörigen müssen sich darauf verlassen können, dass es ihnen in der Einrichtung gut geht. Wir fordern, dass diese Vorgänge rückhaltlos und transparent aufgeklärt werden." so der Landesvorsitzende Benjamin Daniel Thomas

"Wir, das Netzwerk Menschen mit Behinderung der CDU NRW verurteilen jeglichen menschenunwürdigen Umgang mit Menschen mit Behinderung. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Das, was in Verbindung mit dem "Wittekindshof" im Raum steht sind allesamt zu verurteilende Handlungen." sagt die stellvertretende Landesvorsitzende Ilonka Stebritz.